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Was Sie beim Umzug in die Schweiz berücksichtigen müssen

Laut Zollgesetz ist das gebrauchte, zur eigenen Weiterbenutzung bestimmte Übersiedlungsgut zollfrei. Zum Hausrat und zu den persönlichen Gebrauchsgegenständen zählt üblicherweise alles, was sich mindestens schon sechs Monate im eigenen Besitz befindet. Für den normalen Umzug in die Schweiz bedeutet das: Sie können fast alles zollfrei einführen. Auch Halthaltsvorräte in handelsüblicher Menge, worunter natürlich auch Alkohol fällt. Selbst ein Flugzeug oder ein Motorboot stellt bei einem Umzug in die Schweiz nicht unbedingt ein Problem dar. Wichtig ist dabei entweder die berufliche Nutzung oder aber die Verpflichtung, das betreffende Wirtschaftsgut mindestens für den Zeitraum des folgenden Jahres nicht zu veräußern. Ansonsten würde der Zoll eine Gewinnerzielungsabsicht und ein kommerzielles Ziel unterstellen und beim Umzug in die Schweiz entsprechend Einfuhrzoll erheben. Ausgenommen von dieser Regelung können beispielsweise wertvolle Gemälde und Antiquitäten sein. Ein weiteres ?No go? für eine problemlose Einfuhr sind natürlich vor allem Waffen.

Schon vor dem Einpacken des Hausrates zu Hause ist es erforderlich, dass Sie in einer Liste ? präziser einem ?Abfertigungsantrag für Übersiedlungsgut" ? notieren, was und wie viel Sie umziehen. Das über Umzug4me ausgewählte Umzugsunternehmen kann Ihnen sicherlich Vordrucke zur Verfügung stellen. In dieser Liste reichen grobe Angaben. Diese Liste wird nämlich später beim Umzug in die Schweiz beim Zoll eingereicht. Apropos Zoll: Die Ankunft beim Zoll will gut geplant sein. Denn: Die Einreise ist nur zu bestimmten Zeiten möglich (in der Regel Montag - Freitag von 7:00 bis 17:30 Uhr, samstags von 7:00 bis 13:00 Uhr).

Was Sie bei der Wohnungssuche berücksichtigen müssen

Bei einem Umzug in die Schweiz wollen Vermieter in aller Regel von Ihnen eine Kopie der Aufenthaltsbewilligung sehen (bekommen Sie als EU-Bürger im vereinfachten Bewilligungsverfahren bei Vorlage des Ausweises und eines gültigen Arbeitsvertrages), den Ausweis sowie eine Kopie des Arbeitsvertrages. Auch eine so genannte Betreibungsauskunft oder die Kontaktdaten des letzten Vermieters werden manchmal nachgefragt.

Nach dem Umzug unbedingt beachten

Behörden wollen nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz mit Daten gefüttert werden. Sie sollten daher spätestens 8-10 Tage nach dem Umzug in die Schweiz den Wohnsitz im zuständigen Personenmeldeamt anmelden. Dazu werden wiederum eine Reihe von Papieren benötigt: ein gültiger Ausweis + ?biometrisches? Passfoto jedes einreisenden Familienmitgliedes, Arbeit- und Mietvertrag, Familienbuch sowie ein Nachweis der in der Schweiz obligatorischen Grundversicherung (Fragen Sie in unklaren Fällen einfach bei der jetzigen Krankenkasse nach). Dieser Nachweis kann ggf. auch später nachgereicht werden.

Auch um die Anmeldung des Autos bzw. die Umschreibung des Führerscheines müssen Sie sich nach einem Umzug in die Schweiz kümmern. Normalerweise gilt: Gebrauchtwagen müssen spätestens 12 Monate nach der Einfuhr umgemeldet werden, Neuwagen spätestens nach 1 Monat. Für die Zulassung benötigen Sie einen gültigen Versicherungsnachweis einer Versicherungsgesellschaft.

Überraschungen können Sie nach einem Umzug in die Schweiz auch beim Telefon (hier brauchen Sie ein Adapterkabel) bzw. bei normalen Elektrogeräten erleben. Denn in der Schweiz werden Steckdosen verwendet bei denen Sie mit den hierzulande noch weit verbreiteten Schukosteckern (die rundlichen mit dem Schutzleiter) nichts anfangen können. Normale Eurostecker (die Flachen) hingegen passen. Sie können also einfach ein paar wenige Adapter für ihre Mehrfachsteckdosen kaufen und können daran dann die Geräte mit Schukostecker anschließen.

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