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Ein Umzug nach Frankreich will gut geplant sein

Wer seinen Wohnsitz nach Frankreich verlegt, muss zuvor einige bürokratische Hürden meistern. Doch keine Angst: Innerhalb der EU sind Umzüge wesentlich unkomplizierter als in ein Nicht-Mitgliedsland. Binnen einer Woche muss man sich beim Einwohnermeldeamt seines bisherigen Wohnsitzes abmelden. Dabei wollen die Beamten den gültigen Personalausweis oder Reisepass sehen. Man erhält eine Abmeldebestätigung, die man für die Anmeldung am neuen Wohnsitz benötigt. Der Fiskus achtet darauf, dass man vor dem Wegzug aus Deutschland evtl. Steuerschulden begleicht. Das Finanzamt muss man deshalb über den Umzugstermin und die neue Adresse informieren. Weil der Umzug innerhalb der EU von statten geht, müssen bei der Mitnahme privat genutzter Güter in der Regel keine speziellen Zollvorschriften beachtet werden. Besondere Regelungen gelten allerdings für Bargeld über 7.600 € und für bestimmte Kunstwerke - ebenso für Waffen samt Munition und für Medikamente. Wer solche Dinge oder gewerblich genutzte Objekte mit nach Frankreich nehmen will, muss u.U. eine Zollanmeldung bzw. Ausfuhrerklärung ausfüllen. Nähere Informationen hierzu erhält man von der Zollbehörde.

Bei den Anmeldefristen ist man in Frankreich großzügiger als in Deutschland

Bei der Anmeldefrist gibt man sich in Frankreich großzügig: Der Antrittsbesuch im Rathaus des neuen Wohnsitzes muss nicht innerhalb der ersten Woche, sondern erst während der ersten drei Monate erfolgen. Die Kehrseite der Großzügigkeit ist die Gefahr, die Anmeldung auf die lange Bank zu schieben und dann ganz zu vergessen. Dafür würde dann auch bei unseren lässigen Nachbarn ein Bußgeld fällig. Wenn man aufs Rathaus geht, sollte man Personalausweis oder Reisepass dabei haben. Darüber hinaus prüft die Behörde oft auch anhand des Mietvertrags oder einer Stromrechnung, ob die angegebene neue Adresse korrekt ist. Ist alles in Ordnung, stellen die Beamten sofort die Anmeldebestätigung aus. Eine Aufenthaltsgenehmigung benötigen EU-Bürger für Frankreich nicht. Nur in ganz besonderen Fällen kann das Aufenthaltsrecht beschnitten werden. Ebenso wenig bedarf es einer Arbeitsgenehmigung, um in Frankreich seine Brötchen zu verdienen. Nur für einige Positionen im Staatsdienst gibt es Einschränkungen. Wird irgendwann die Verlängerung des deutschen Reisepasses fällig, erscheint man dazu persönlich im Deutschen Generalkonsulat in Straßburg (6, quai Mullenheim, CS 100 30, 67084 Strasbourg Cedex, Tel. +33(0)3 88 24 67 00).

Das Auto kann mit nach Frankreich umziehen

Mit einem Ausfuhrkennzeichen (beim Straßenverkehrsamt erhältlich) kann man auch seinen PKW mit nach Frankreich nehmen. Bei der Beantragung des Kennzeichens muss man seinen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen, ebenso Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein, die Versicherungsbestätigung, Bescheinigungen über die TÜV- und die Abgasuntersuchungen sowie eine Wohnbescheinigung aus Frankreich. Ebenfalls vorzeigen muss man bei der Antragstellung die alten Kennzeichen sowie den Verbandskasten. Für das Ausfuhrkennzeichen legt man etwa 30 € auf den Tisch der Behörde. Dazu kommen Kosten für die spezielle Ausfuhr-Versicherung in Höhe von etwa 80,00 € für zwei Wochen. Auch in Frankreich geht es bei der Neuanmeldung des PKW nicht ohne Formulare ab. Bei der Préfecture bzw. Sous-Préfecture des neuen Wohnsitzes erhält man das Formblatt „demande de certificat d?immatriculation“. Vorgelegt werden müssen daneben die EG-Konformitätsbescheinigung, der Stempel des französischen TÜV („Contrôle technique“), der Auto-Kaufvertrag bzw. die die Rechnung, der bisherige KFZ-Brief und die Abmeldebescheinigung sowie eine Mehrwertsteuer-Befreiung („quitus fiscal“) des französischen Finanzamts.

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