Adressänderung bei Umzug

Adressänderung bei Umzug



So wird niemand vergessen!

Wenn man umzieht und die Adresse sich ändert, müssen alle Kontakte über die neue Anschrift informiert werden. Nicht nur Freunde und Verwandte wollen wissen, wo man jetzt wohnt, sondern auch Behörden und Firmen wie z.B. die Bank und die Krankenkasse.

Um den Überblick zu behalten, legt man am besten eine Liste mit vier Spalten an. In der ersten Spalte sollen alle Personen, Behörden und Firmen stehen, die man über seine neue Anschrift informieren will. In der zweiten Spalte schreibt man auf, wie man die Information im jeweiligen Fall „an den Mann“ bringen will: per Brief, per E-Mail, telefonisch oder vielleicht sogar bei einem persönlichen Besuch. Die dritte Spalte ist für evtl. Anlagen zu der eigentlichen Information gedacht. Im Einzelfall kann es notwendig sein, die neue Anschrift durch eine Meldebescheinigung zu belegen. Die vierte Spalte schließlich ist die „Haken hinter“-Spalte. Hier markieren Sie, wen Sie bereits über Ihren Umzug und die neue Adresse informiert haben.

Man hat eine Woche Zeit, um sich beim Einwohnermeldeamt umzumelden

Die wichtigste offizielle Stelle, die Ihre neue Adresse erfahren soll, ist in der Regel das Einwohnermeldeamt am neuen Wohnort. Dort muss man sich innerhalb einer Woche ummelden. Überzieht man diese Frist oder versäumt die Ummeldung ganz, kann die Behörde ein Bußgeld erheben. Auf der Internetseite der Stadtverwaltung kann man sich das Ummelde-Formular herunterladen und es zu Hause in aller Ruhe ausfüllen, bevor man damit zum Amt geht. Dessen Adresse und die Öffnungszeiten sowie die Dokumente, die man mitbringen muss, findet man ebenfalls auf der Webseite der Stadt. Im Einwohnermeldeamt wird u.a. die neue Adresse in den Personalausweis eingetragen. Findet mit dem Umzug ein Ortswechsel statt, wird auch der Reisepass entsprechend geändert. Eine Kopie der Ummelde-Bescheinigung bzw. des geänderten Personalausweises kann man anschließend verwenden, um die neue Adresse gegenüber Versicherungen und Banken sowie bei der Krankenkasse zu dokumentieren.

Auch bei einem innerstädtischen Umzug muss man zum Straßenverkehrsamt

Auch wer nur innerhalb seiner Stadt umzieht, muss als Fahrzeughalter die neue Adresse in die Zulassungsbescheinigung Teil I - früherer: „Fahrzeugschein“ - eintragen lassen. Wechselt man in eine andere Stadt oder in einen anderen Landkreis, wird außerdem ein neues Kennzeichen fällig, und man erhält eine völlig neue Zulassungsbescheinigung (Teile I und II). Die Ummeldung beim Straßenverkehrsamt kann man dort persönlich vornehmen oder einen Vertreter mit dem Behördengang beauftragen.

Familie und Bekannte werden persönlich per E-Mail, Anruf oder Postkarte informiert

Familienmitglieder, Freunde und Bekannte informiert man natürlich persönlich über seine neue Adresse. Wenn man eine E-Mail an alle versendet, wird garantiert niemand vergessen. Etwas mehr Zeit (und außerdem Porto) benötigt das Verschicken einer entsprechenden Postkarte. Das wirkt nicht nur persönlicher, sondern ist gerade bei älteren Zeitgenossen, die über keinen Internet-Anschluss verfügen, geradezu notwendig. Aber natürlich kann man auch das Telefon benutzen und den Umzug zum Anlass für einen netten Plausch nehmen.

Der eigene Arbeitgeber wird ebenfalls persönlich über die neue Anschrift informiert. Ist man selbständig tätig, und der Firmensitz ändert sich durch den Umzug, muss man alle Kunden und Geschäftspartner rechtzeitig über die Adressänderung informieren - am besten schon einige Tage zuvor, damit niemand an der alten Adresse vor verschlossener Türe stehen muss.

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